Private Key

Das asymmetrische Verschlüsselungsverfahren basiert auf der Verwendung von zwei verschiedenen Schlüsseln zur Ver- & Entschlüsselung von Informationen. Dabei handelt es sich um einen Public und ein Private Key.

Der Private Key ist jeweils nur dem zugeordneten Teilnehmer bekannt und muss stets privat gehalten werden, da er die gesamte Kontrolle über das zugehörige Konto ermöglicht. Ebenso bedeutet ein Verlust, dass der Zugang zu dem Konto, und womöglich zu den Vermögenswerten, verloren ist. Der Private Key ist einfach nur eine von dem System zufällig gewählte Nummer, die einem Teilnehmer zugeordnet wird. Im Beispiel von Bitcoin ist es eine Nummer von 256 Bits. Zur Vereinfachung wird die Binärzahl als Hexadezimalzahl umgewandelt und angezeigt [1].

Wenn etwas mit dem Public Key verschlüsselt wurde, ist dies nur mit dem zugehörigen Private Key zu entschlüsseln. Andersherum kann mit dem Private Key eine Signatur erstellt werden und jeder kann bei Kenntnis des zugehörigen Public Keys verifizieren, dass die Signatur echt ist. So kann bei Bitcoin bei der Durchführung von Transaktionen sichergegangen werden, dass nur der Kontoinhaber die Transaktion durchgeführt haben kann [1].

[1] Antonopoulos, A. (2015) Mastering Bitcoin Unlocking Digital Cryptocurrencies

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